Ein spärlicher Bart gilt als Vorteil, um jünger auszusehen, kann aber auch das Selbstwertgefühl und die eigene Männlichkeit beeinträchtigen.
Mehrere Faktoren können den Bartwuchs beeinträchtigen, z. B. Autoimmunerkrankungen, Hautkrankheiten und ein niedriger Testosteronspiegel.
Narben von Wunden oder Verbrennungen können auch dazu führen, dass der Bart dünn wird und man sich unwohl fühlt. Die Barthaartransplantation kann die Effekte dieser Verletzungen oder Verbrennungen reduzieren.
Bei der Planung einer Bartrestauration müssen folgende Hauptaspekte berücksichtigt werden:
- Das Alter des Patienten,
- möglicher zukünftiger Haarausfall und
- die Form des Gesichts.
Struktur des Bartes. Quelle: https://www.ishrs-htforum.org/
Woher stammen die Transplantate, die bei einer Barttransplantation verwendet werden?
Für eine Barttransplantation wird in der norm vom Kopf extrahiert: Spendergebiet ist der okzipitale und parietale Bereich (Nacken und Seiten) des Kopfes. Wenn die zu implantierenden Bereiche klein sind, ist eine Bart-zu-Bart-Transplantation möglich, solange es genügend verfügbare Follikel unter dem Kinn des Patienten sich befinden.
Planung - Design
Der Entwurfsprozess einer Barttransplantation muss an der Gesichtsform des Patienten angepasst werden. Während dieses Entwurfs wird Chirurg Turan dank der Verwendung eines Trichoskops die natürlichen Wachstumswinkel des Haares identifizieren. Selbst bei Patienten ohne sichtbaren Bartwuchs sind Vellushaare vorhanden, die die natürliche Ausrichtung des Haares zeigen, der bei der Implantation der aus dem Spenderbereich entnommenen follikulären Einheiten gefolgt werden soll.
FUE-Extraktion
Wie oben erwähnt, eine Barttransplantation verwendet in den meisten Fällen dasselbe Spendebereich wie eine Haartransplantation. Deswegen muss der mögliche zukünftige Haarausfall des Patienten beurteilt werden, um eventuell beides in der Zukunft zu ermöglichen, und nur so viele Grafts entnehmen wie möglich.
Für eine Vollbarttransplantation (einschließlich Schnurrbart) werden etwa 3000-3500 follikuläre Einheiten benötigt. Die Zahl der zu entnehmende Transplantate ist normalerweise geringer, denn eine Barttransplantation sollte nur Follikeln implantieren, die von 1 bis 2 Haaren geformt sind.
Viel Zeit wird verwendet durch die Techniker nach der FUE-Entnahme um die follikulären Einheiten zu zerlegen: die dreifachen und vierfachen follikulären Einheiten werden in mehrere einzelne und doppelte geteilt. Dieses Schwierige Prozess ermöglicht es die Gesamtzahl der Follikeleinheiten, die aus dem Spenderbereich entnommen werden müssen, zu reduzieren.
Implantation
Sobald die follikulären Einheiten sortiert und seziert [geteilt] worden sind, ist der nächste Schritt bei einer Barttransplantation die Implantation.
Chirurg Turan verwendet bei allen seinen Barttransplantationen den Implanter-Stift. Nach der Auswahl der follikulären Einheiten, ist der zweitwichtigste Faktor, diese follikulären Einheiten mit dem richtigen Winkel zu implantieren, der dem natürlichen Wachstum des Bartes folgt.
Die Winkel bei einer Barttransplantation sind komplex, da jeder Bereich unterschiedliche Richtungen und Winkel hat. Die Grafts sollen die Richtungen und Winkeln des vorhandenen Haare folgen und richtig implantiert werden. Barthaare wachsen im Wangenknochen-, Wangen- und Halsbereich in einem Winkel von 15-20 Grad. Im Kinn dagegen 25-30 Grad. Deswegen bevorzugt Chirurg Turan den Implanter-Stift, da er damit die richtige Richtung und den richtigen Winkel finden und implantieren kann.
Nach der Barttransplantation
Die Nachbehandlung und Genesung einer Barttransplantation unterscheidet sich nicht wesentlich von einer normalen Haartransplantation. Falls es einen Unterschied gibt, dann ist es der, dass die Genesung bei einer Barttransplantation in den meisten Fällen schneller verläuft.
Schlafen Sie in der richtigen Position und vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten, um den neu implantierten Haarfollikeln die besten Überlebenschancen zu geben.
Waschvorgang: Am Tag nach der Operation werden wir in der Klinik eine Wäsche durchführen. Da folgt ein Trockentag, an dem Sie nur Kochsalzlösung aufsprühen, werden Sie den implantierten Bereich und den Spenderbereich täglich waschen, bis der Schorf abfällt.
Rötung: Nach der Transplantation ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie im implantierten Bereich eine Rötung verspüren werden. Wie lange die Rötung anhält, ist von Patient zu Patient unterschiedlich, aber normalerweise verschwindet sie nach 10-15 Tagen. Die Verwendung von Aloe Vera oder Hagebuttenöl kann ebenfalls dazu beitragen, die Rötung zu verringern.
Rasieren nach der Barttransplantation: Je länger Sie warten, desto besser. Am besten gar nicht in den ersten 30-45 Tagen. Und auch danach, so lange wie möglich, nicht rasieren, sondern nur trimmen, um das Risiko von eingewachsenen Haaren zu verringern und die Haut nicht zu reizen.
Haarausfall nach der Barttransplantation: Wie bei einer normalen Haartransplantation werden die eingepflanzten Haare wahrscheinlich zwischen der 2. und 8. Woche ausfallen. Das ist ganz normal. Sobald die Haare ausgefallen sind, dauert es 6-12 Wochen, bis sie wieder nachwachsen.
Beispiele von Barttransplantationen folgen: